Fairtrade-Stadt Wesel gewinnt Sonderpreis über 10.000,- €uro!

Alle 2 Jahre wird seit 2003 die Hauptstadt des Fairen Handels gekürt, in diesem Jahr am 14.9. in Saarbrücken.  Initiiert durch Engagement Global, unterstützt von Transfair e.V. und finanziert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit wählte eine Jury in diesem Jahr unter 100 Bewerbern und 900 vorgestellten Projekten die Preisträger aus.

Ingrid Boszoki, Klimaschutzbeauftragte und Mitglied des Team Fairtrade-Stadt Wesel, hatte eine umfangreiche Bewerbung verfasst und eines von insgesamt 20 vorgestellten Projekten überzeugte die Jury. So durften sie und vier weitere Vertreter der Stadt und des Teams Fairtrade-Stadt (der erste Beigeordnete H.Schütz, Karin Mindthoff, Heike Kemper und Klaus Bauer) einen von 5 Sonderpreisen in Höhe von 10.000,- €uro in Empfang nehmen.

Überzeugt hatte die Jury das besondere Engagement im Bereich des Jugendhauses Katakomben der Evangelischen Jugend Wesel. Nicht nur, das die Katakomben den Titel eines „Fairen Jugendhauses“ tragen, sondern auch die in diesem Zusammenhang stattfindenden Aktivitäten wie der Verkauf und die Verarbeitung von fairen Produkten, die vegane Kochgruppe und die Eine-Welt-Jugendgruppe, also die Verbindung von Jugendarbeit und Fairem Handel, waren für die Jury etwas Besonderes und ein Alleinstellungsmerkmal.

Was mit dem Preisgeld geschehen soll, wird im Team Fairtrade Stadt besprochen werden – auf jeden Fall wird es den Fairen Handel in Wesel nach vorne bringen und stärken!

Übrigens: Hauptstadt des Fairen Handels und mit 60.000,- €uro ausgestattet wurde die Stadt Köln.

Die Kugel muss ins Runde!

Unter diesem Motto führte uns der diesjährige Betriebsausflug am 15.9.17 zum Minigolfplatz an der Rheinpromenade. Glücklicherweise verwöhnte uns nach einer „schaurigen“ Woche an diesem Nachmittag die Sonne. Nach einem fairen Begrüßungssekt und leckeren „Zotter-Balleros“ (NEU im Weltladen!) ging es beschwingt in 4 Gruppen auf die 18 Bahnen. Alle waren mit Eifer dabei und mancher Jubel- oder Verzweiflungsschrei war zu hören. Nach gut 90 Minuten trafen wir uns im Pavillon in der Mitte der Anlage und genossen Kaffee und Selbstgebackenes. Diese Zeit wurde genutzt, um Vereinsneuigkeiten auszutauschen und über die ein oder andere Initiative zu berichten. Nachher waren wir uns einig – ein Minigolf-Betriebsausflug ist eine sehr kommunikative und fröhliche Sache und hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht.