Osterhasen sammeln Unterschriften

DSCN0010„Make Chocolate Fair!“ – unter diesem Motto verwandeln sich Jugendliche aus der Eine-Welt-Jugendgruppe Wesel in Osterhasen und sammeln in der Weseler Fußgängerzone Unterschriften. Aufgerufen zu dieser Aktion hat das INKOTA-Netzwerk aus Berlin, um die großen Schokoladen-Hersteller und Vertreiber Nestle, Ferero und Mars aufzufordern, endlich ihre nur profitorientierte Ausrichtung zu verändern.

Mit ihrer Aktion fordern die Jugendlichen und INKOTA:

  1. Faire Bezahlung von Kakaobauern und –bäuerinnen und ihren Arbeiter/innen;
  2. Einhaltung der Menschen- und Arbeitsrechte entlang der gesamten Kakao-Wertschöpfungskette und Ablehnung ausbeuterischer Kinderarbeit;
  3. Unterstützung einer nachhaltigen und diversifizierten Landwirtschaft;
  4. Anwendung eines unabhängigen Zertifizierungs- und Kontrollsystems.

Die jugendlichen Osterhasen haben nach 2 Durchgängen der Osterhasen-Challenge schon über 350 Unterschriften gesammelt. Die Unterschrift wurde mit einem kleinen fairen Schoko-Osterhasen versüßt!

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40 Jahre GEPA und Weltladen Dachverband
– das ist ein Grund zum Feiern!

Das dachten sich auch 8 Mitarbeiter/innen des Weltladen esperanza und machten sich am 7. März auf den Weg nach Wuppertal zur GEPA-Zentrale, um die Geburtstage mit zu feiern. Fast 400 Gäste waren zugegen – an die 100 Weltläden und Aktionsgruppen waren aus ganz Nordrhein-Westfalen angereist, um auf 40 Jahre Fairer Handel zurück zu blicken. Neben El Puente spielt das Fairhandelshaus GEPA für die Weltladen-Bewegung und den Fairen Handel in Deutschland eine entscheidende Rolle. Angeregt durch die Jugendverbände der christlichen Kirchen wurde die GEPA im Mai 1975 durch die AG der Dritte Weltläden gegründet. In den 70erJahren fing alles mit Jutetaschen an – „Jute statt Plastik“ war der Slogan dieser Epoche. Kurze Zeit später kam der Kaffee hinzu, der bis heute eine große Bedeutung hat.  Der bitteren Nicaragua-Dröhnung folgte schon 1986 der erste faire Biokaffee aus Mexiko (mittlerweile hat die GEPA 70 verschiedene Mischungen im Angebot!). In den 90er Jahren kam dann die GEPA-Schokolade hinzu – die GEPA suchte nach neuen Absatzmärkten (Einzelhandel), ein Außer-Haus-Service wurde eingerichtet und in die Qualitätssicherung investiert. In den letzten Jahren wurde das Sortiment stetig erweitert – außerdem setzt sich die GEPA in besonderer Weise dafür ein, dass die Standards und Kriterien des Fairen Handels stetig weiter entwickelt werden und die Einhaltung kontrolliert wird.

Die GEPA steht für Gerechtigkeit, Glaubwürdigkeit, für partnerschaftliches Wirtschaften und für fairen Genuss! Aber was wäre die GEPA ohne die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen in den Weltläden, die vor Ort liebevoll ihre Läden gestalten und freundlich die Kunden bedienen. Und weil das so ist, bedankte sich der scheidende Geschäftsführer Thomas Speck vor allem bei den vielen Aktiven Land auf und Land ab, die die GEPA-Produkte weiter verkaufen.