Gewinnspiel – Mit der fairen
Wesel-Schokolade in den Urlaub!
Fairphone und mehr zu gewinnen!

Foto PostkartenaktionUnter dem Motto „Die Wesel Schokolade geht um die Welt“ lädt das Team Fairtrade-Stadt Wesel zu einem Gewinnspiel ein. Die Teilnahme ist einfach: Man kaufe sich eine faire Wesel-Schokolade, z.B. in der Stadtinfo oder im Weltladen esperanza. Außerdem benötigt man noch die gelbe Gewinnspiel-Postkarte, die in allen Weseler Banken und vielen Geschäften ausliegt. Beides geht mit in den Urlaub! Die Aufgabe besteht nun darin, am Urlaubsort ein originelles, witziges, schrilles oder schräges Fotos mit der Wesel-Schokolade zu machen und dieses Foto an die auf der Postkarte angegebene e-Mail-Adresse zu schicken. Außerdem muss die Postkarte vom Urlaubsort aus nach Wesel geschickt werden.

Wer diesen überschaubaren Aufwand nicht scheut, darf sich auf attraktive Preise freuen – ein Fairphone (Smartphone im Wert von 350,- €uro), ein Wellnesstag für zwei Personen im Tannenhäuschen, Präsentkörbe aus dem Weltladen, u.a.

Der Wettbewerb beginnt in den Osterferien und endet in den Herbstferien. Eine Jury, in der u.a. Bürgermeisterin Westkamp mitwirkt, wird Mitte Oktober die besten Beiträge auswählen und die Gewinner bekannt geben.

Fragen zum Gewinnspiel bitte an info@ewg-wesel.de oder telefonisch an 0281/31085.

Eine-Welt-Gruppe besucht NRW-Landtag

P1000276 Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Norbert Meesters (Kreis Wesel) besuchten insgesamt 28 Aktive und Freunde aus der Eine-Welt-Gruppe und der Jugendgruppe am 10.4.2014 den Landtag und das WDR-Funkhaus in Düsseldorf.
Nach einem Sicherheitscheck führte uns ein wissenschaftlicher Mitarbeiter in die grundsätzlichen Abläufe der politischen Arbeit des Landtages ein. So lernten wir, dass die Architekten den Landtag ursprünglich für eine Zwei-Parteien-Demokratie konzipiert hatten, denn es gibt nur zwei große und runde Fraktionssääle. Das später neben den Grünen und der FDP auch noch die Piraten und evt. die Linken (aktuell nicht) in den Landtag einziehen würden, war baulich nicht vorgesehen.
Ein Frühstück im Landtagsrestaurant stärkte uns für den einstündigen Besuch einer Plenarsitzung, bei der u.a. über die Frage der Integration der Sinti und Roma kräftig gestritten wurde (dabei ergriff auch die stellvertretende Ministerpräsidentin Fr. Löhrmann das Wort). Abschließend stand uns der umweltpolitische Sprecher der SPD, Norbert Meesters, Rede und Antwort. Er plauderte aus dem politischen Alltag und versprach, sich dafür einzusetzen, dass zukünftig auch im Landtag und den Behörden nachhaltig eingekauft und Fairtrade konsumiert werden würde!
Nach einer kurzen und schmackhaften Mittagspause erlebte die Gruppe im WDR-Funkhaus, wie Radio und Fernsehen funktionieren. Der WDR in Düsseldorf versorgt NRW vor allem mit politischer Information – der Landtag liegt ja nur 300 Meter entfernt.
Nach einem sehr informativen und medial abwechslungsreichen Tag in Düsseldorf fuhr die Gruppe zufrieden ins heimatliche Wesel (natürlich mit der Bahn).
(Klaus Bauer)

Heimat ist ein Gefühl, ….nicht nur am 15. März 2014

Heimat ist ein GefühlAuf diesen Tag hatte sich die Eine-Welt-Gruppe Wesel lange gefreut und sich intensiv darauf vorbereitet.
Am 15. März 2014 war es soweit: Um 20.00 Uhr begann das Benefizkonzert mit Stephan Görg in der Musik- und Kunstschule Wesel.
Außer Stephan Görg, der seine ganze Familie in das Konzert eingebunden hatte, traten die Sängerin Laura Müller, der Bassist Felix Hoffmann und der Schlagzeuger Jan Niemeyer in einem prall gefüllten Saal auf. Fasziniert von der großartigen Stimme der jungen Sängerin lauschte das Publikum mucksmäuschenstill den Darbietungen der Musikerin und ihrer Begleiter. Hoch sensibel passten sich die Instrumentalisten der Sängerin an, und immer aufs Neue verstanden es die Künstler, ihre Zuhörer in ihren Bann zu schlagen.
Thematisch stand die Veranstaltung unter dem Motto „Fairheimatet in El Salvador – Fairheimatet in Wesel“, und dementsprechend orientierte sich die Musik an dieser Idee. Dabei durfte Herbert Grönemeyer mit seinem Lied „Heimat“ auf keinen Fall fehlen, denn so singt er:
„Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl.“
An diesem Gedanken orientierten sich auch die Texte, die von Mitgliedern der Eine-Welt-Gruppe vorgetragen wurden. Heimat in El Salvador – Heimat in Wesel…wie fügen sich diese Orte zu Gefühlen zusammen? Oscar Romero, eine Leitfigur der El Salvadorianischen Protestbewegung gegen die Ausbeutung des Landes durch wenige Mächtige, half den Vertriebenen, wieder in ihrer Heimat Fuß zu fassen nach einer grausamen Zeit der Vertreibung. Dieses Gefühl der Verheimatung konnte dadurch wieder entstehen. Unsere Heimat ist der Niederrhein. Deutlich wird das in Landschaft, Sprache, Essen, Kultur. Kaum einer hat das so deutlich und humoristisch dargestellt wie Hanns Dieter Hüsch. Seine Texte über den Niederrheiner sorgten beim Publikum für nachhaltiges Schmunzeln.
Und damit alle Sinne angesprochen werden konnten, kümmerten sich Mithelfer des Weltladens um leibliche Genüsse für die Zuhörer.

Rundum ein großartiger Abend, und das bewiesen auch die vielen positiven Rückmeldungen, die der Eine-Welt-Gruppe zugetragen wurden.
Dank noch mal an Stephan Görg und seine Mitmusiker, die mit diesem Benefizkonzert erheblich dazu beigetragen haben, dass die Menschen in El Salvador in ihrer wiedergefundenen Heimat immer intensiver Fuß fassen können, denn zum Heimatgefühl gehört auch eine gewisse finanzielle Sicherheit. Und zu dieser Sicherheit will auch die Eine-Welt-Gruppe Wesel beitragen durch Spenden, die jungen Menschen eine Ausbildung ermöglichen. Dies wiederum kann nur in die Tat umgesetzt werden, wenn Menschen wie Stephan Görg bereit sind, die Idee des Helfens zu seiner eigenen zu machen.
(Christiane van Deest)

PS: Das Benefizkonzert erbrachte für die Projekte der EWG Wesel einen Erlös von 2.000,- €uro – ein herzliches Dankeschön allen Musikern, Mitwirkenden und Konzertbesuchern.

NEUES von der Partnerschaft
Stipendienprojekt

Das Stipendienprojekt gehört zu dem ältesten Projekt der EWG. Viele junge Menschen konnten studieren bzw. eine Berufsausbildung dank der Hilfe aus Wesel machen. Viele von ihnen arbeiten am Bajo Lempa, im Gesundheitszentrum, bei staatlichen Behörden, in den Schulen. Wir trafen uns mit den beiden Stipendiatinnen Katya und Sandra Beatriz.

Katya hat ihr Tourismusstudium erfolgreich zum Ende des Jahres 2013 abgeschlossen. Die Graduierung wird im April stattfinden. Aussichten auf eine Arbeitsstelle hat sie derzeit nicht. Sie plant, sich weiter zu qualifizieren, in dem sie in dieser Sparte die Licenciatura (Diplomierung) erlangt, was seit kurzem möglich ist.

Sandra Beatriz wird im kommenden Jahr ihr vorletztes Studienjahr beginnen. Zum Ende des ersten Semesters ist ein Praktikum in einem Hospital vorgesehen, um ihre theoretisch erworbenen Kenntnisse als künftige MTA in der Praxis zu vertiefen. Nach Abschluss des Studiums Ende 2015 folgt noch ein „soziales Jahr“.

Beide Jugendlichen betonten ihre große Dankbarkeit gegenüber der Eine-Welt-Gruppe Wesel, die ihnen diese Ausbildung ermöglicht hat.
Link zum entsprechenden Artikel auf unserem Blog:
Stipendiatinnen

Victor
Victor

Die EWG hat erfreulicherweise eine Teilfinanzierung eines Stipendiums für Victor übernommen. Victor ist 17 Jahre alt und hat Ende Januar sein Studium zum Krankenpfleger aufgenommen. Ausbildungsberufe wie in Deutschland gibt es in El Salvador nicht. Für alle qualifizierten Berufe benötigt man ein Studium. Wie wir von Victor erfahren haben, hat er seine ersten Zwischenprüfungen mit sehr guten Noten bestanden.

Es ist wirklich beeindruckend was sich in den zwanzig Jahren nach unserer ersten Reise zum Bajo Lempa (März 1993) getan hat. Es gab immer wieder Rückschläge durch Überschwemmungen, Erdbeben etc. Aber die Menschen am Bajo Lempa haben nicht aufgegeben. Natürlich war und ist vieles nur mit internationaler finanzieller Hilfe von Solidaritätsgruppen, staatlichen und nichtstaatlichen Institutionen möglich. Aber ohne der Bereitschaft der Menschen selbst etwas zu verändern, in die Hand zu nehmen, wären die Fortschritte und die Lebensverbesserungen in vielen Bereichen, nicht möglich gewesen.

Damit die erfolgreichen Projekte der Einen Welt Gruppe fortgeführt werden können, bitten wir um Spenden für diese Projekte.
(Lothar Rauer u. Sigrid Kowollik)

NEUES von der Partnerschaft
Früchteprojekt

Essensausgabe in der Schule Amando López
Essensausgabe in der Schule Amando López

Seit 2008 unterstützt die EWG das Früchteprojekt in der Schule in Amando López. Mit den LehrerInnen und Elternvertretern trafen wir uns zum gemeinsamen Abendessen und Gespräch. Das Projekt läuft sehr gut. Im letzten Schuljahr besuchten 220 SchülerInnen die Schule und auch für das Schuljahr 2014 wird mit der gleichen Anzahl gerechnet. Im Gespräch haben wir auch erfahren, was sich durch die Schulreformen im pädagogischen Bereich alles verändert hat.

Wer mehr dazu lesen möchte: http://bajolempa.wordpress.com/2014/01/17/schule-in-amando-lopez/
(Lothar Rauer u. Sigrid Kowollik)

Lehrerkollegium der Schule Amando López
Lehrerkollegium der Schule Amando López