Drei Weseler unterwegs in El Salvador

Lea Brüx, Hannah Ventz und Hannah Bauer, drei junge Frauen der Eine-Welt-Jugendgruppe Wesel, wagen einen Blick über den Tellerrand und besuchen derzeit die Partner der Eine-Welt-Gruppe Wesel in El Salvador! Im Rahmen einer Studien- und Begegnungsreise der Flüchtlingshilfe Mittelamerika vom 16.3.-4.4.2011 werden die drei unter anderem den 20.ten Geburtstag des Dorfes Nueva Esperanza erleben, das nach dem Ende des Bürgerkriegs in einem Urwaldgebiet nahe der Mündung des Bajo Lempa von Bürgerkriegsflüchtlingen gegründet wurde und zu dem die EWG Wesel intensive Kontakte unterhält.

Zu ihren Motiven befragt, sagt Hannah Ventz (in der Mitte): „Ich nehme an dieser Reise teil, einmal um zu sehen, was die Projekte, die die EWG Wesel dort unterstützt, bewirken und was noch verbessert werden kann, aber natürlich auch , um die Menschen, die wir schon kennenlernen durften, wieder zu sehen und deren Lebenssituation zu begreifen.  Ich glaube aus diesem Verständnis kann vieles entstehen.“

Hannah Bauer (links) meint: „Wir haben uns schon häufiger in der Jugendgruppe mit der Geschichte und der aktuellen Wirklichkeit des Landes und der Menschen beschäftigt und das hat bei mir die Neugierde geweckt, mir ein eigenes Bild zu machen.“

Lea Brüx äußert die Hoffnung, durch die Reise einen besseren Eindruck davon zu bekommen, was solidarische Hilfe hier bei den Partnern auf der anderen Seite der Welt auslöst und erwartet, dass dieser Blick über den europäischen Tellerrand vielleicht neue Ansichten und Plänen bei ihr auslöst und die Reise garantiert nicht spurlos an ihr vorüber gehen wird.

Die drei Frauen werden unter anderem die Schule in Amando Lopez besuchen und dort einen Koffer der Heinrich-Meyers-Realschule Hamminkeln, gefüllt mit vielen persönlichen Grüßen der Hamminkelner Realschüler überreichen. Zwischen beiden Schulen existiert seit einem halben Jahr eine Schulpartnerschaft. Auch hoffen die drei, die beiden neuen Stipendiatinnen der Eine-Welt-Gruppe Wesel persönlich kennen zu lernen.