Freunde aus El Salvador zu Gast in Wesel

Am 10. Dezember war eine 7köpfige Delegation aus El Salvador, die auf Einladung des Konrad-Adenauer-Gymnasiums am Niederrhein verweilte, zu Gast bei uns in Wesel. Alvaro und Mariano aus Mejicanos, beide tätig im Bereich der Müllabfuhr einer Großstadt, schauten sich auf Einladung der ASG Wesel die Müllentsorgung und –verwertung des Betriebes an und besuchten die Müllverbrennungsanlage Asdonkshof. Währendessen waren die anderen 5 Gäste in Xanten unterwegs und besichtigten das Römermuseum und den Dom. Am Nachmittag ging´s dann für alle in Wesel weiter – dem obligatorischen Besuch unseres Weltladens folgte eine Besichtigung unseres evangelischen Willibrordi-Doms. Zum Abschluss verbrachten die Gäste einen fröhlichen Abend mit der Eine-Welt-Jugendgruppe. Die Jugendlichen hatten eine Menge Fragen zum Alltag der El Salvadorianer am Bajo Lempa. Roberto, Silvia, Carmen, Roberto und Toni antworteten kompetent und mit viel Charme und Witz und hatten selber auch einige Fragen zur Arbeit in der Eine-Welt-Jugendgruppe. Toni und Roberto wollten noch mit allen tanzen, aber das war zeitlich nicht mehr möglich. Der Tag in Wesel hat den Freunden so gut gefallen, dass sie noch auf dem gesamten Rückweg nach Kleve den Kleinbus mit El Salvadorianischen Gesängen füllten.

Allen, insbesondere auch den Begleitern der Gäste und den Übersetzern möchte ich an dieser Stelle herzlich danken für diesen schönen Tag. (Klaus Bauer)

„Schöne Eine Welt“ beeindruckte 250 Besucher

Anlässlich des 25jährigen Jubiläums unseres Weltladens spielte die Theatergruppe „Berliner Compagnie“ das Stück „Schöne Eine Welt“ im Konrad-Duden-Gymnasium. Leider fiel an diesem Donnerstag (2.12.2010) so viel Schnee vom Himmel, dass es nicht noch mehr Zuschauer wurden. Aber immerhin kamen 250 zum großen Teil junge Zuschauer, die hochkonzentriert dem Geschehen folgten und dem Ensemble lang anhaltenden Beifall zollten.

Das Stück thematisiert die Herkunft unserer Kleidung, die oftmals katastrophalen Arbeitsbedingungen in den sog. Weltmarktfabriken und das oft skrupellose Verhalten der Konzerne, die nur ihren Profit sehen. So wurden die Besucher beim Verlassen der Aula noch mit Informationsmaterial zu diesem Thema ausgestattet, insbesondere mit einer speziell gestalteten ALDI-Werbung, die deutlich macht, dass viele Produkte der Discounter mit ausbeuterischen Methoden hergestellt werden. (Klaus Bauer)